
-
Baby mit Abflussreiniger getötet: Kita-Betreuerin zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
SPD-Politiker Schneider kündigt Rückzug vom Amt des Ostbeauftragten an
-
Trump über seine Zölle: "Der Patient lebt" - US-Handelsminister verhandlungsbereit
-
Zweiter Gorilla innerhalb von einer Woche stirbt in Leipziger Zoo
-
Rubio gibt klares Bekenntnis zur Nato ab und fordert höhere Verteidigungsausgaben
-
Trump über seine US-Zolloperation: "Der Patient lebt"
-
Tödlicher Angriff auf Rettungskräfte im Gazastreifen: Israel leitet Untersuchung ein
-
Macron ruft zum vorläufigen Verzicht auf Investitionen in den USA auf
-
US-Defizit im Außenhandel im Februar knapp unter Rekordhoch
-
Illegale Cannabisplantage in Wohnhaus in niedersächsischem Schöppenstedt entdeckt
-
Lebenslange Haft für Mord an Frau und Verbrennen von Leiche in Hessen
-
US-Behörden befragen auch deutsche Verbände nach Zielen und Projekten
-
Ehepaar nach Doppelmord in Bayern rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Hohe US-Zölle: Schweiz will vorerst auf Gegenmaßnahmen verzichten
-
Hauseinsturz bei Bauarbeiten in Düsseldorf: Bewährungsstrafen für Verantwortliche
-
Weitere Verdächtige nach bundesweiter Einbruchsserie bei Schaustellern gefasst
-
Unbekannter scheitert in Hessen bei Diebstahl von Ultraleichtflugzeug
-
Aufsichtsbehörde nimmt von Prinz Harry gegründete Aids-Stiftung unter die Lupe
-
Mordurteil nach Autorennen mit zwei toten Kindern nahe Hannover rechtskräftig
-
Zölle: Europäische Bauern fordern Gespräche und warnen vor Handelskrieg
-
Im ersten Quartal Rüstungsexporte von 1,5 Milliarden Euro genehmigt
-
US-Zölle auf Autoimporte: Stellantis schließt Fabrik in Kanada für zwei Wochen
-
Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten
-
Rubio bekräftigt Bekenntnis der USA zur Nato - fordert höhere Verteidigungsausgaben
-
Ski: Brignone nach Sturz schwer verletzt
-
Weiterer Täter wegen Tötung von Pastor in Berlin verurteilt
-
Ministerpräsidenten ostdeutscher Bundesländer fordern Investitionsoffensive
-
Landwirtschaft: 28 Prozent der Arbeitskräfte sind Saisonarbeiter
-
Hohe Kosten: Verkehrsminister wollen Führerschein billiger machen
-
BVB: Kovac bangt um Spieler-Trio
-
Linke will Hausaufgaben abschaffen - wegen Gefahr sozialer Spaltung
-
Rubio: USA bleiben in Nato - aber Staaten müssen Verteidigungsausgaben erhöhen
-
Wohnungpreise in Innenstädten teils deutlich gesunken - anders als in Randlagen
-
Baerbock zu US-Zöllen: Wirtschaftliche Sicherheit Teil "unserer aller Sicherheit"
-
Netanjahu bezeichnet in Budapest Rückzug Ungarns aus IStGH als "mutig"
-
Neuzulassungen im März weiter rückläufig - E-Autos im Aufwind - Tesla stürzt ab
-
Watzke und Neuendorf erneut in internationale Gremien gewählt
-
44-Jähriger in Gelsenkirchen auf offener Straße erstochen - Tatverdächtige flüchtig
-
BGH bestätigt lange Haftstrafe gegen Brandenburger wegen Missbrauchs von Tochter
-
EU-Parlament stimmt für Aufschub von Lieferkettengesetz um ein Jahr
-
Watzke erneut ins UEFA-Exko gewählt
-
Deutsche Wirtschaft kritisiert Zolloffensive von Donald Trump scharf
-
Sondergesandter des Kreml zu Gesprächen in Washington
-
Hessisches Sozialgericht: Bauarbeiter normalerweise abhängig beschäftigt
-
Anklage gegen 16-Jährigen wegen Tötung von Vater in Berlin erhoben
-
Sommermärchen-Prozess: Ende in Sicht
-
Als terroristisch eingestufte Onlineinhalte: BKA ordnet 2024 mehr Entfernungen an
-
Zwei Klagen in den USA gegen Starbucks wegen Verletzungen durch heißen Kaffee
-
Gazastreifen: Scholz fordert Rückkehr zu "ernsthaften Verhandlungen"
-
EuGH-Gutachten: Entzug von Sendelizenz in Ungarn Verstoß gegen EU-Recht

Furcht vor Handelskrieg: Trump kündigt 20-Prozent-Zölle für die EU an
US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle von zehn bis 49 Prozent für Handelspartner weltweit angekündigt und damit die Furcht vor einem Handelskrieg genährt. Importe aus der Europäischen Union werden mit Aufschlägen von 20 Prozent belegt, wie Trump am Mittwoch in Washington sagte. Für Einfuhren aus China gilt ein Zoll von 34 Prozent. Deutsche Industrievertreter reagierten besorgt.
Trump warf selbst engen Handelspartnern vor, die USA mit ihrer Zollpolitik "geplündert und vergewaltigt" zu haben. Über die Europäer sagte er erneut, sie zögen die USA "über den Tisch". Der Präsident behauptete, die Aufschläge würden Arbeitsplätze in die USA zurückholen und die eigene Wirtschaft ankurbeln. Er hatte einen nationalen "Befreiungstag" angekündigt.
Als "Mindestsatz" für die neuen US-Zölle nannte Trump zehn Prozent. Dies trifft nach einer Aufstellung des Weißen Hauses etwa Großbritannien, Brasilien und die Türkei. Der höchste Satz von 49 Prozent fällt für Kambodscha an.
Der Präsident äußerte sich im Rosengarten des Weißen Hauses vor ausgewählten Gästen, die ihm wiederholt applaudierten. Im Anschluss an seine fast einstündige Rede unterzeichnete er ein Dekret für die Zölle. Nach Angaben des Präsidentenbüros treten die zehnprozentigen Aufschläge am Samstag in Kraft, die höheren Zölle für die EU und andere kommende Woche Mittwoch.
Trump sprach von "reziproken Zöllen", also Zöllen in gleicher Höhe wie denen der Handelspartner. Das Motto sei "Was sie uns antun, tun wir ihnen an", betonte Trump. Allerdings bezifferte er etwa die EU-Zölle auf Einfuhren aus den USA nur auf gut zehn Prozent.
Zusammen mit anderen Handelsschranken, der Mehrwertsteuer und "Währungsmanipulationen" rechnet das Weiße Haus die EU-Aufschläge allerdings auf 39 Prozent hoch, wie aus der im Onlinedienst X veröffentlichten Liste hervorgeht. Trump sagte, die USA seien "nett" zu ihren Partnern und belegten etwa die Europäer nur mit rund der Hälfte der eigenen Aufschläge.
Erste Reaktionen aus Deutschland fielen besorgt aus. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) warnte vor einer "Eskalationsspirale", die den Schaden nur vergrößern würde. Alle Seiten müssten nun "einen kühlen Kopf" bewahren, forderte VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup.
Trumps Auftritt stand unter dem Motto "Mach Amerika wieder wohlhabend" (Make America Wealthy Again). Der Kurs des US-Dollars gab während seiner Ansprache gegenüber dem Euro zunächst nach, erholte sich dann aber wieder.
Seit seiner Amtseinführung im Januar hat Trump bereits zahlreiche Zölle verhängt oder angekündigt. So sollen am Donnerstag pauschale US-Zölle auf Auto-Importe in Höhe von 25 Prozent in Kraft treten.
S.F.Warren--AMWN