
-
Mordurteil nach Autorennen mit zwei toten Kindern nahe Hannover rechtskräftig
-
Zölle: Europäische Bauern fordern Gespräche und warnen vor Handelskrieg
-
Im ersten Quartal Rüstungsexporte von 1,5 Milliarden Euro genehmigt
-
US-Zölle auf Autoimporte: Stellantis schließt Fabrik in Kanada für zwei Wochen
-
Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten
-
Rubio bekräftigt Bekenntnis der USA zur Nato - fordert höhere Verteidigungsausgaben
-
Ski: Brignone nach Sturz schwer verletzt
-
Weiterer Täter wegen Tötung von Pastor in Berlin verurteilt
-
Ministerpräsidenten ostdeutscher Bundesländer fordern Investitionsoffensive
-
Landwirtschaft: 28 Prozent der Arbeitskräfte sind Saisonarbeiter
-
Hohe Kosten: Verkehrsminister wollen Führerschein billiger machen
-
BVB: Kovac bangt um Spieler-Trio
-
Linke will Hausaufgaben abschaffen - wegen Gefahr sozialer Spaltung
-
Rubio: USA bleiben in Nato - aber Staaten müssen Verteidigungsausgaben erhöhen
-
Wohnungpreise in Innenstädten teils deutlich gesunken - anders als in Randlagen
-
Baerbock zu US-Zöllen: Wirtschaftliche Sicherheit Teil "unserer aller Sicherheit"
-
Netanjahu bezeichnet in Budapest Rückzug Ungarns aus IStGH als "mutig"
-
Neuzulassungen im März weiter rückläufig - E-Autos im Aufwind - Tesla stürzt ab
-
Watzke und Neuendorf erneut in internationale Gremien gewählt
-
44-Jähriger in Gelsenkirchen auf offener Straße erstochen - Tatverdächtige flüchtig
-
BGH bestätigt lange Haftstrafe gegen Brandenburger wegen Missbrauchs von Tochter
-
EU-Parlament stimmt für Aufschub von Lieferkettengesetz um ein Jahr
-
Watzke erneut ins UEFA-Exko gewählt
-
Deutsche Wirtschaft kritisiert Zolloffensive von Donald Trump scharf
-
Sondergesandter des Kreml zu Gesprächen in Washington
-
Hessisches Sozialgericht: Bauarbeiter normalerweise abhängig beschäftigt
-
Anklage gegen 16-Jährigen wegen Tötung von Vater in Berlin erhoben
-
Sommermärchen-Prozess: Ende in Sicht
-
Als terroristisch eingestufte Onlineinhalte: BKA ordnet 2024 mehr Entfernungen an
-
Zwei Klagen in den USA gegen Starbucks wegen Verletzungen durch heißen Kaffee
-
Gazastreifen: Scholz fordert Rückkehr zu "ernsthaften Verhandlungen"
-
EuGH-Gutachten: Entzug von Sendelizenz in Ungarn Verstoß gegen EU-Recht
-
Studie: Deutschlandticket führt zu Verlagerung vom Auto auf die Schiene
-
Krankenkasse KKH: Zahl der Heuschnupfen-Diagnosen bleibt konstant hoch
-
EuGH-Gutachten: Polen muss in Deutschland geschlossene Ehe zweier Männer eintragen
-
Huthi-Miliz meldet einen Toten bei mehr als 30 US-Luftangriffen
-
Habeck zu Zöllen: EU-Reaktion ist vorbereitet und Trump muss sie spüren
-
Thüringer OLG: Prozess gegen Mitglieder von rechter Kampfsportgruppe ab April
-
Urteil: 13 Jahre Haft wegen Tötung von Mann vor Ravensburger Supermarkt
-
Scholz nennt Trumps US-Zölle "Anschlag" auf die globale Handelsordnung
-
Bei Netanjahu-Besuch: Ungarn verkündet Rückzug aus Internationalem Strafgerichtshof
-
Eberl-Debatte: Bayern-Sportchef kriegt es "gar nicht so mit"
-
Von der Leyen kündigt Reaktion auf Trumps Zölle an - Tür für Verhandlungen offen
-
Paritätischer fordert bundesweites "Deutschlandticket Sozial" für 25 Euro
-
Frankreichs Premierminister nennt US-Zölle "Katastrophe für die Weltwirtschaft"
-
Bayern: Kim, Goretzka und Guerreiro fit
-
EuGH: Auslieferung trotz Änderungen bei vorzeitiger Haftentlassung möglich
-
Gericht: Klimaaktivistin muss Polizeieinsatz an Berliner Flughafen teils bezahlen
-
Australien erlebt heißeste zwölf Monate seit Beginn der Aufzeichnungen
-
CDU-Vize erwartet Durchbruch bei Koalitionsgesprächen "Richtung Ende der Woche"

Studie: Schutzgebiete allein reichen im Kampf gegen Artenschwund nicht aus
Um dem Rückgang der biologischen Vielfalt zu begegnen, hat die Ausweitung von Schutzgebieten eine wichtige Bedeutung, muss aber durch Maßnahmen außerhalb dieser Gebiete ergänzt werden. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht wurde.
"Die Tatsache, dass sich die internationale Gemeinschaft darauf geeinigt hat, 30 Prozent der Landfläche bis 2030 unter Schutz zu stellen, ist ein wichtiger Schritt nach vorn", erklärte dazu am Dienstag PIK-Leitautor Patrick von Jeetze, "aber wir sollten auch die übrigen 70 Prozent nicht vergessen". Er verwies auf die große Bedeutung naturnaher Flächen auch in intensiv genutzten Landschaften und in der Nähe menschlicher Siedlungen.
"Ein gut funktionierendes Netzwerk aus vielfältigen Lebensräumen trägt dazu bei, Schutzgebiete effektiver miteinander zu verbinden, und ermöglicht, dass sich Arten an veränderte Umweltbedingungen anpassen können", erklärte Jeetze weiter. Dies sei "in Zeiten des Klimawandels besonders wichtig".
Ko-Autorin Isabelle Weindl verwies auf einen breiten wissenschaftlichen Konsens darüber, "dass zehn bis 20 Prozent der Fläche in intensiv genutzten Landschaften dauerhaft als Lebensräume erhalten werden sollten, um eine ökologische Reserve zu schaffen und um Schutzgebiete miteinander zu verbinden". Dies könnten extensiv bewirtschaftete Grünflächen sein, aber auch zum Beispiel Heckenlandschaften.
Die Studie zeige, "dass der Erhalt dieser Lebensräume in Agrarlandschaften auf globaler Ebene prinzipiell möglich wäre, selbst in Szenarien mit starker Konkurrenz durch Ackerflächen oder der Ausweitung von Schutzgebieten", erklärte Weindl weiter. Wichtig ist dabei der Studie zufolge auch die räumliche Verteilung von Flächen unterschiedlicher Nutzung. Synergieeffekte ließen sich hier zugleich zwischen Arten- und Klimaschutz erzielen.
"Landschaften, die unsere Biodiversität schützen, sind kein 'nice-to-have', sondern entscheidend für eine nachhaltige, kosteneffiziente landwirtschaftliche Produktion auf Basis natürlicher Ressourcen", erklärte Ko-Autor Alexander Popp. Dringend notwendig sei eine Politik, "die die verschiedenen Umweltziele mit besseren Rahmenbedingungen für Landwirte verbindet". Dies sei wichtig für das Erreichen der globalen Ziele für den Klima- und Biodiversitätsschutz, aber auch, "um Landwirte und andere Akteure mitzunehmen".
J.Oliveira--AMWN