
-
Sitzungen des Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
-
Brignone nach Sturz operiert - auch Kreuzband gerissen
-
Bundeskartellamt gibt grünes Licht für deutsch-französisches Panzerprojekt
-
Korruptionsprozess: Verteidigung will Freispruch für Berliner Ex-Senatorin Kalayci
-
Schwarz-rote Rentenpläne: Wirtschaftweiser warnt vor deutlich steigenden Sätzen
-
Unbekannte töten mehrere Meerschweinchen in Kinderverein in Nordrhein-Westfalen
-
Stammplatz oder nix: Nagelsmann erhöht den Druck
-
Jubel und Wut: Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung von Präsident Yoon
-
Trump und Musk fordern fälschlich "Freilassung" der Rechtspopulistin Le Pen
-
Berliner Gericht erlaubt kleine Balkone und Handtuchheizkörper in Milieuschutzgebiet
-
Haftanstalt in Sachsen-Anhalt: Häftling soll Ehefrau bei Besuch getötet haben
-
Ermittler suchen weiter nach Sechsjährigem in Hessen - Luftbilder werden ausgewertet
-
Berichte: Chef des US-Geheimdienstes NSA gefeuert
-
Auftragseingang für Industriefirmen im Februar weitgehend stabil
-
Alle sechs Minuten ein Einbruch in Deutschland: Rund 90.000 Fälle in Jahr 2024
-
Kemmerich liebäugelt mit Kandidatur für FDP-Vorsitz
-
Institut: Im Winter so wenig arktisches Meereis wie noch nie
-
Öffentliche Ausgaben steigen 2024 erstmals auf mehr als zwei Billionen Euro
-
Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden
-
Baerbock bezeichnet Rubios Bekenntnis zur Nato als "sehr, sehr wichtig"
-
Piastri und Norris obenauf - Verstappen hadert
-
Baerbock wirft Putin "leere Worte und Versprechen" vor
-
Unterstützer von Gruppe Vereinte Patrioten in Bayern und Österreich festgenommen
-
Unionsfraktionsvize fordert drei Kabinettsposten für Ostdeutsche
-
Falsche Polizisten stehlen sechsstellige Summe von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
-
Erst Assist, dann Auswechslung: Neue Sorgen um Draisaitl
-
Olympia-Ticket: Rückschlag für deutsche Curler bei WM
-
NBA: Wagner führt Orlando erneut zum Sieg
-
Dividenden der Dax-Konzerne trotz rückläufiger Gewinne weiter auf Rekordniveau
-
Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung: Präsident Yoon des Amtes enthoben
-
McLaren erneut vorne: Norris mit erster Bestzeit in Japan
-
FCA-Boss Ströll: Vorbilder Mainz und Freiburg
-
Newcomerin Kett schürt Hoffnungen: "Einzigartige Dynamik"
-
Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung von Präsident Yoon
-
Verfassungsgericht in Südkorea urteilt über Absetzung von Präsident Yoon
-
Urteil in Korruptionsprozess gegen frühere Berliner Senatorin Kalayci erwartet
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss - Offen für Zoll-Verhandlungen
-
Medien: Trump entlässt Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates nach Treffen mit ultrarechter Aktivistin
-
Söder blickt "sehr optimistisch" auf Koalitionsverhandlungen
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss
-
US-Rocklegende Bruce Springsteen veröffentlicht im Juni mehr als 80 neue Songs
-
Macron will bei Besuch in Ägypten in die Nähe des Gazastreifens reisen
-
Dänische Regierungschefin weist in Grönland Trumps Annexions-Pläne entschieden zurück
-
Signal-Affäre: Pentagon untersucht Rolle von Verteidigungsminister Hegseth
-
Radio Free Europe: USA beenden Ausstrahlung von Programm in Russland
-
Kanada verkündet Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA
-
Deutschland verhängt Einreiseverbot gegen bosnischen Serbenführer Dodik
-
Baby mit Abflussreiniger getötet: Lange Haftstrafe für Kita-Betreuerin in Frankreich
-
Baby mit Abflussreiniger getötet: Kita-Betreuerin zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
SPD-Politiker Schneider kündigt Rückzug vom Amt des Ostbeauftragten an

Rubio gibt klares Bekenntnis zur Nato ab und fordert höhere Verteidigungsausgaben
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten hat US-Außenminister Marco Rubio ein klares Bekenntnis seines Landes zur Nato abgegeben. "Wir werden in der Nato bleiben", sagte Rubio bei einem Treffen der Nato-Außenminister am Donnerstag in Brüssel. Gleichzeitig forderte er von den Nato-Mitgliedern, ihre Militärausgaben auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu steigern – und schloss dabei sein eigenes Land mit ein.
Rubios erster Auftritt auf der Nato-Bühne war mit Spannung erwartet worden. US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Monaten wiederholt die Beistandsverpflichtung innerhalb der Nato in Frage gestellt und von den Nato-Partnern eine Aufstockung ihres Verteidigungsbudgets auf fünf Prozent des jeweiligen BIP gefordert.
Die Wortmeldungen aus Washington nährten bei Nato-Diplomaten in Brüssel Befürchtungen, die USA könnten sich zumindest teilweise aus der Nato zurückziehen. Die von Washington verhängten Importzölle unter anderem auf Waren aus Europa und Kanada sorgten im Vorfeld des Treffens zusätzlich für Verstimmung bei den Nato-Partnern.
Der US-Außenminister wies die Zweifel an der Bündnistreue der USA am Donnerstag jedoch entschieden zurück. US-Präsident Trump habe "klargestellt, dass er die Nato unterstützt", sagte Rubio. Ihm zufolge sind die USA in der Nato sogar "aktiver denn je". Die "Hysterie und Übertreibung", die er in internationalen und einigen US-Medien diesbezüglich gesehen habe, seien nicht gerechtfertigt.
Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte wies Befürchtungen hinsichtlich eines baldigen Abzugs von US-Truppen aus Europa zurück. "Es gibt keine Pläne, dass sie ihre Präsenz hier in Europa plötzlich verringern", sagte Rutte in Brüssel. Es gebe allerdings in Washington die Erwartung, dass die Europäer und Kanada deutlich mehr für ihre Verteidigung ausgeben müssten.
Bei dem zweitägigen Treffen der Außenministerinnen und Außenminister soll in Vorbereitung des Nato-Gipfels im Juni über die Zukunft des transatlantischen Bündnisses diskutiert werden, insbesondere über eine weitere Steigerung der Verteidigungsausgaben.
Außenminister Rubio sagte hierzu: "Wir möchten in dem Wissen abreisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, einem realistischen Weg, auf dem sich jedes Mitglied verpflichtet und verspricht, bei den Ausgaben fünf Prozent zu erreichen." Erstmals schloss er auch die USA bei dieser Zielsetzung mit ein. Washington müsse seinen Anteil ebenfalls erhöhen, betonte Rubio. Auch in Bezug auf den Zeitrahmen schlug der US-Außenminister einen versöhnlichen Ton an: "Niemand erwartet, dass Sie dies binnen ein oder zwei Jahren schaffen. Aber der Weg muss realistisch sein."
Eine Reihe von Nato-Ländern, darunter Deutschland, haben bereits eine deutliche Aufstockung ihres Verteidigungsbudgets angekündigt. "Es geschehen großartige Dinge", sagte Generalsekretär Rutte. Es handele sich um die "wahrscheinlich größte Erhöhung von Verteidigungsausgaben" in Europa seit dem Ende des kalten Krieges.
Der Beginn des Treffens wurde von den am Mittwoch von Washington verhängten Importzöllen aus Waren unter anderem aus Europa überlagert. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) verdeutlichte in diesem Zusammenhang die Bedeutung wirtschaftlicher Sicherheit für die Verteidigungsfähigkeit. Wirtschaftliche Sicherheit sei "Teil unser aller Sicherheit insgesamt", betonte sie in Brüssel, wo sie auch zu einem bilateralen Treffen mit ihrem türkischen Kollegen Hakan Fidan zusammenkam.
Rubio sprach am Rande des Treffens mit dem dänischen Außenminister Lars Lökke Rasmussen. Der US-Außenminister habe an die "starke Beziehung zwischen den USA und dem Königreich Dänemark" erinnert, sagte seine Sprecherin Tammy Bruce, ohne Grönland zu erwähnen, das zu Dänemark gehört, aber weitgehend autonom ist. Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrmals Ansprüche auf die rohstoffreiche Insel angemeldet und schon im Wahlkampf damit gedroht, Grönland notfalls mit Gewalt den Vereinigten Staaten einzuverleiben.
P.Silva--AMWN