
-
Ostbeauftragter Schneider dringt auf mehr Geld für abgehängte Regionen
-
Chef der Innenministerkonferenz gegen Senkung von Strafalter - Kritik an Asylkurs
-
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im vergangenen Jahr nahezu unverändert
-
Messi und Miami kassieren erste Saisonniederlage
-
US-Zollankündigungen: Habeck warnt vor weltweit massivem Schaden
-
Tsunoda will sich bei Red Bull an Verstappen orientieren
-
NBA: Schröder verliert mit Detroit gegen Hartenstein
-
Eisenbichler über Trainerkarriere: "Nichts überstürzen"
-
Owetschkin trifft erneut: Zwei Treffer bis zu Gretzky-Rekord
-
Von der Leyen: Trump-Zölle "schwerer Schlag für die Weltwirtschaft"
-
Piqué über ter-Stegen-Comeback: "Sehr wichtig"
-
"Berlin wird crazy": Stuttgart im Finale Favorit
-
CDU überholt erstmals seit 2015 die SPD als mitgliederstärkste Partei
-
Israels Regierungschef Netanjahu ungeachtet IStGH-Haftbefehls in Ungarn eingetroffen
-
Minister: Netanjahu trotz internationalen Haftbefehls in Ungarn eingetroffen
-
EU-Parlament stimmt über Aufschub von Lieferkettengesetz ab
-
Furcht vor Handelskrieg: Trump kündigt 20-Prozent-Zölle für die EU an
-
Flick greift mit Barca nach spanischem Pokal
-
Derby-Sieg: Liverpool marschiert Richtung Meisterschaft
-
Trump kündigt Zölle von 20 Prozent für die EU und 34 Prozent für China an
-
Stuttgart im Finale: Löw-Premiere misslingt
-
Champions League: Berlin und Magdeburg im Viertelfinale
-
DEL: Ingolstadt startet mit historischem Kantersieg gegen Köln
-
DEL: Ingolstadt startet mit Kantersieg gegen Köln
-
Per Haftbefehl gesuchter Serbenführer Dodik nach eigenen Angaben wieder in Bosnien
-
Netanjahu: Israelische Armee erhöht Druck auf Hamas zur Befreiung der Geiseln
-
US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab
-
Besuch auf Arktis-Insel: Frederiksen sichert Grönland Unterstützung Dänemarks zu
-
Champions League: Füchse lösen Viertelfinal-Ticket
-
Bericht: Musk wird sich bald aus Rolle in Trump-Regierung zurückziehen
-
China beendet nach zwei Tagen Militärmanöver vor Taiwan
-
Potsdams Stadtparlament stimmt für Abwahl von Oberbürgermeister Schubert
-
Paris befürchtet militärischen Konflikt bei Ausbleiben von Atomabkommen mit Iran
-
Nach Bericht über Musk-Rückzug als Trump-Berater: Tesla-Börsenkurs steigt
-
Polnischer Regierungschef: Partei Opfer von Cyberangriff geworden - "ausländische Einmischung"
-
Deutschland erhöht Hilfen für Weltgesundheitsorganisation - Konferenz in Berlin
-
Generalsekretär Rutte: Nato wird mit den USA Bestand haben
-
Zypern: Vertreter von griechischer und türkischer Seite wollen Gespräche fortsetzen
-
Bundesrichter stellt Korruptionsverfahren gegen New Yorker Bürgermeister ein
-
Neue Nintendo-Konsole Switch 2 kommt am 5. Juni in den Verkauf
-
Ministerin: Trumps Politik ist "Chance für den Forschungsstandort Deutschland"
-
Veganuary: Menschen vermissen vor allem Käse und Eier
-
Quer durch Flandern: Politt stürzt - Powless besiegt Visma-Trio
-
Mehrjährige Haftstrafen wegen Kokainschmuggels für Hafenmitarbeiter in Hamburg
-
Costa Ricas Ex-Präsident: US-Behörden entziehen Nobelpreisträger Arias Visum
-
Digital-Pflicht bei Passfotos: Innenministerium weist Kommunen zu Ausnahmeregel an
-
Dämpfer für Trump und Musk bei Richterwahl in Wisconsin
-
Nato-Außenminister treffen sich in Brüssel
-
Scholz empfängt jordanischen König Abdullah II. in Berlin
-
Tesla: Weltweiter Absatz im ersten Quartal um 13 Prozent gesunken

Bundesarchiv verzeichnet großes Interesse an Schicksal von Jüdinnen und Juden
Das Bundesarchiv verzeichnet weiterhin ein erhebliches Interesse am Schicksal von Jüdinnen und Juden, die während der NS-Zeit in Deutschland lebten. Allein 2023 seien mehr als tausend diesbezügliche Anfragen eingegangen, wie die Behörde am Montag in Berlin mitteilte. Im laufenden Jahr seien es bis Ende April bereits etwa 500 Anfragen gewesen.
Die Motive für Anfragen sind demnach unterschiedlich. Teilweise geht es um Fragen von Wiedergutmachung, Einbürgerungen oder andere Staatsangehörigkeitsfragen. Frühere Deutsche, welche die Staatsbürgerschaft in der NS-Zeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen verloren hatten oder nicht erlangen konnten, können den deutschen Pass erhalten oder zurückerhalten. Seit 2021 gilt dies zudem auch für deren Nachfahren. Viele derartige Anfragen kommen den Angaben zufolge aus Israel.
Weitere Recherchen betreffen dem Archiv zufolge Auskunftswünsche von Angehörigen, wissenschaftliche Forschungsarbeiten sowie Stolperstein-Projekte. Dabei wird in der NS-Zeit Verfolgten an deren früherem Wohnort gedacht.
Grundlage der Datenbank des Bundesarchivs ist die sogenannte Residentenliste, die etwa 810.000 Personeneinträge umfasst. Sie wird mit dem Ziel gepflegt, das Verfolgungsschicksal von Jüdinnen und Juden zu dokumentieren. Die Datenbank stützt sich auf mehr als 3,8 Millionen Belegstellen aus knapp 1800 Quellen. Ein Online-Gedenkbuch, das auf den Angaben der Residentenliste beruht, umfasst Einträge von etwa 180.000 ermordeten Jüdinnen und Juden, die in der NS-Zeit ihren Wohnsitz in Deutschland hatten.
Teilweise geht der Datenbestand auf Volkszählungsdaten aus der NS-Zeit zurück. Damals sollte die jüdische Bevölkerung möglichst vollständig erfasst werde, um deren Verfolgung zu organisieren. Erfasst wurden bei der Zählung 1939 277.500 Menschen, die gemäß damaliger Definition als jüdisch eingestuft wurden. 1933 waren es noch mehr als 500.000 Menschen gewesen.
O.Norris--AMWN